In der Wuppertaler Rundschau vom 07. März dieses Jahres war ein Leserbrief mit dem Betreff "Trasse ist doch breit genug" abgedruckt.
Im Prinzip stimme ich dieser Aussagte zu, soweit es die Gesamtbreite der Trasse bertrifft.
Allerdings habe ich mir die "Mühe" gemacht und mit einem Maßband "bewaffnet" den Bereich am Aufgang Brillerstraße näher in Augenschein genommen.
Ich habe festgestellt, dass dort der Streifen für Fußgänger ca. 1,9 m breit ist, das reicht grade aus, dass Fußgänger aneinander vorbei gehen können, ohne sich zu nahe zu kommen, bei Kinderwagen sieht es schon schlechter aus und wenn sich zwei Rollstuhlfahrer begegnen wird es problematisch.
Der gekennzeichnete Radweg hingegen ist ca. 3,5 m breit, was etlichen Radfahrern allerdings nicht ausreichend erscheint.
Wenn ich nun davon ausgehe, dass ein Fahrrad nicht breiter ist, als ein Fußgänger (Lenkerbreite im Schnitt ca. 60 - 70 cm), frage ich mich natürlich, warum für Radfahrer fast doppelt soviel Platz eingeräumt wird, wie für alle anderen Benutzer, ausgenommen Skater, die beide "Spuren" benutzen dürfen.
Vielleicht ist das ein Hinweis darauf, dass die Trasse eigentlich eine Trasse für Radfahrer ist und alle anderen nur am Rande interessieren?
Ich werde bei Gelegenheit mal ausmessen, wie breit z.B. ein Radweg in der Inenstadt ist, um zu vergleichen, wieviel Platz einem Radfahrer für eine Fahrtrichtung dort zugestanden wird ...
... meint der ...
... der Sache mal auf den berühmten Grund gehen wollende ...
... Hollaender

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